Vergaberecht: juristische Datenbanken

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Früher war das kein Problem: gebundene Gesetzestexte, Kommentare und Bücher in gedruckter Form waren der Regelfall des Bestandes in Gerichten, Staatsanwaltschaften und Behörden. Der Wert einzelner Werke blieb meist unter dem Schwellenwert des Vergaberechts, sodass der Erwerb nur wirtschaftlich sein musste. Mit der Erfindung und Durchsetzung juristischer (elektronischer) Datenbanken und deren zentraler Beschaffung hat sich das geändert. Welche Anforderungen der Justiz an eine leistungsstarke Datenbank im Hinblick auf Funktionalität und Umfang zu stellen sind, sowie einzelne vergaberechtliche Fragestellungen erläutern Ministerialrat Holger Radke, Stuttgart, Richter am AG, Peter Hilgert, Bocholt, und Richter am AG Dominik Mardorf, Itzehoe lesenswert im ihrem Aufsatz NVwZ 2008, 1070 ff.

Mehr zum Thema Vergaberecht und IT (Auswahl):

  • Heckmann, E-Vergabe als Motor für E-Government, K&R 2003, 97 ff.
  • Heckmann, IT-Beschaffung der öffentlichen Hand zwischen Haushalts- und Marktpolitik. Vergaberecht und Beschaffungsmanagement in historischer Perspektive, CR 2005, 711.
  • Heckmann, „Offene Standards“, IT-Politik und Vergaberecht – Die Saga geht weiter, eGovernment Computing, Ausgabe Aug./Sept. 2007

 

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