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Bei Web.de und GMX.de hat am Dienstag die Vorregistrierung von De-Mail-Adressen begonnen. Die Adressen werden nach dem Schema „Vorname.Nachname@providerxy.de-mail.de“ gebildet und bei Namensgleichheit derselben Provider-Kunden Nummern an den Nachnamen hinzugefügt. Die Provider erwarten eine große Nachfrage, auch wenn De-Mail selbst noch nicht bundesweit starten kann, da deren Rechtsgrundlage – das Bürgerportalgesetz – noch nicht in Kraft getreten ist.

Die De-Mail soll als „sichere E-Mail“ Vertraulichkeit, Verlässlichkeit und Rechtssicherheit in der
elektronischen Kommunikation für Unternehmen, Bürger und die Verwaltung ermöglichen. Versender und Empfänger einer Nachricht sollen bei der De-Mail nachvollziehbar und durch initiale Identifizierung authentisch sein, bspw. ber Post-Ident-Verfahren. Einfache Versand- und Zustellnachweise (Einschreiben) sollen zur Beweissicherung beiträgen. De-Mails sind auf dem Transport verschlüsselt und können daher nicht von Dritten abgefangen und/oder verändert werden.  Phishing und Identitätsdiebstahl können ausgeschlossen werden, wenn sich Nutzer beispielsweise mit dem künftigen elektronischen Personalausweis oder einem Mobiltelefon-basierten Verfahren (mobile TAN) bei De-Mail anmelden.

Mehr zum Thema bei Web.de: https://www.web.de-mail.de/.

Vgl. auch Heckmann, Vertrauen in virtuellen Räumen?, Kommunikation & Recht (K&R) 2010, S. 1-7.

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