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Während Google’s Photofahrzeuge bereits munter durch die Bundesrepublik gefahren sind, um ganze Städte für den Google Dienst „Google Street View“ abzulichten (ReH..Mo Blog berichtete), wird es aus Schleswig-Holstein vorerst keine Photographien geben. Erst machte die schlesiwg-holsteinische Gemeinde Molfsee, einem kleinen gallischen Dorf nicht unähnlich, auf sich aufmerksam, in dem es dem Internetriesen die Nutzung der Kommunalstraßen untersagte. Jetzt hat sich der Leiter des Unabhändigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, Tilo Weichert, ebenfalls Google in den Weg gestellt. Der Gesamteindruck ist derart detailliert, wie er von einem örtlich anwesenden Betrachter wahrgenommen werden würde. Die Aufnahmen, die einen 360° Blickwinkel von der Umgebung und somit einen virtuellen Spaziergang zulassen, seien nicht mit dem BDSG vereinbar. Die schutzwürdigen Interessen der Anwohner überwögen daher die  Veröffentlichungsinteressen des Unternehmens. Google ist nicht der Ansicht, dass Street View rechtswidrig ist. Google Deutschland verweist jedoch auf die Google Zentrale in den USA, die sich dazu noch nicht geäußert habe.

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