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Frank Braun

Dr. Frank Braun, Regierungsdirektor; Studium der Rechts- und Verwaltungswissenschaften an den Hochschulen in Passau und Speyer; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Sicherheitsrecht und Internetrecht von Prof. Dr. Dirk Heckmann an der Universität Passau und von 2006 bis 2010 ebendort Geschäftsführer der Forschungsstelle für Rechtsfragen der Hochschul- und Verwaltungsmodernisierung; seit Februar 2010 lehrt er im Hauptamt Staats- und Verwaltungsrecht, insbes. Polizeirecht an der Hochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Abteilung Münster; im Nebenamt lehrt er IT-Recht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut.

 

Vortragstitel: Die strafprozessuale Überwachung des Surfverhaltens

 

Die strafprozessuale Telekommunikationsüberwachung ist Massenermittlungsmethode. Täglich ergehen im Schnitt weit mehr als 50 Anordnungen; auf das Jahr summieren sich so über 20.000 Überwachungsmaßnahmen. Art und Umfang der Maßnahmen, bei denen konsequent alle technischen Möglichkeiten zur vollständigen Überwachung der Telefon- und Internetnutzung des Betroffenen ausgeschöpft werden, genügen dabei nicht stets rechtsstaatlichen Grundsätzen. Bedenklich ist vor allem die Überwachung IP-basierter Kommunikationsvorgänge. Hierbei kann auf das gesamte Internetnutzungsverhalten eines Beschuldigten zugegriffen werden (z. B. Up- und Downloads, Aufruf von Internetseiten, Internettelefonie, E-Mail-Verkehr, Nutzung sozialer Netzwerke und Suchmaschinen usw.). Derartige Maßnahmen sind mit einer unzulässigen Online-Durchsuchung gleichzusetzen und – entgegen derzeitiger Praxis – auf Grundlage der Strafprozessordnung nicht zu rechtfertigen.

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Thomas Elsasser

Thomas Elsasser vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz ist Referent zum Thema Informationssicherheit und berät Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Know-how-Schutz und Informationssicherheit.

 

Keynote: Know-How-Schutz im Zeitalter moderner Wirtschaftsspionage

 

Die Gefahren der Wirtschaftsspionage und der damit einhergehende Know-how-Abfluss und die Informationssicherheit werden näher beleuchtet. Insbesondere wird auf die folgenden drei wesentliche Aspekte eingegangen:

 

1. Wovor muss ich mich schützen?
2. Was ist zu schützen?
3. Wie kann ich mich schützen?

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Jan Dirk Roggenkamp

Prof. Dr. Jan Dirk Roggenkamp ist Lehrbeauftragter bei der Polizeiakademie Niedersachsen und beschäftigt sich mit Themen im Bereich des IT-Rechts (insb. Datenschutz, Cybercrime, IT-gestützte Kriminalitätsbekämpfung, Bekämpfung IT-gestützter Kriminalität). Davor war er Referent im Bundesministerium der Justiz in der Projektgruppe „Elektronische Akte in Strafsachen“ und Rechtsanwalt bei Bird & Bird LLP in der Praxisgruppe IT am Standort Frankfurt/Main. Von 2005 bis 2008 hat er am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Internetrecht von Prof. Dr. Dirk Heckmann (Universität Passau) als Wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet und promoviert.

 

Vortragstitel: Smart Car im Datenschutz-Elchtest

 

Das intelligente vernetzte Auto, kurz Smart oder Connected Car ist Paradebeispiel für die Zukunft im „Internet der Dinge“. Gleichsam stellt es neue Herausforderungen an den Datenschutz. Ob und wie diese „umkurvt“ werden können, soll in diesem Vortrag skizziert werden.

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Alexander Schmid

Alexander Schmid ist Mitarbeiter der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik (For..Net) sowie studentischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht von Prof. Dr. Dirk Heckmann an der Universität Passau. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit bilden dabei die Themengebiete Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutzrecht sowie die sicherheitsrechtliche Perspektive moderner IT-Infrastrukturen. Als Inhaber des Unternehmens „HighFocus Luftaufnahmen“ (http://www.highfocus.de) und des zugehörigen rechtlichen Blogs (http://www.highfocus.de/blog) beschäftigt sich Herr Schmid mit den rechtlichen Fragestellungen bei der Nutzung sog. „ziviler Drohnen“ und dabei zuvorderst mit den persönlichkeitsrechtlichen Aspekten, die bei der Anfertigung von Luftbildaufnahmen zu beachten sein können.

 

Vortragstitel: „Game of Drones“ – Persönlichkeitsrechte im Sturzflug?

 

Multicopter, auch „zivile Drohnen“ genannt, schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Gerade bei der Anfertigung von Luftbildaufnahmen können jedoch eine Reihe an Rechten Dritter verletzt sein, wobei das Allgemeine Persönlichkeitsrecht, das Kunsturheberrecht und das Datenschutzrecht nur die wichtigsten darstellen. Der Vortrag erörtert die Risiken bei der Nutzung von Drohnen zu zivilen Zwecken und versucht, durch eine interessensgerechte Güterabwägung, die konfligierenden Belange in einen schonenden Ausgleich zu bringen.

 

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