Feed auf
Postings
Kommentare

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hat in dieser Woche seine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie „DOS – Datenschutz in Online-Spielen“ veröffentlicht. Die Studie weist auf zahlreiche Defizite hin: Daten werden ohne Rechtsgrundlage verarbeitet; Rechte auf anonyme Nutzung sind nicht umgesetzt; viele Vorgänge laufen gesetzeswidrig intransparent für die Spieler ab. Die Spieleanbieter verstoßen dabei häufig nicht bewusst gegen das geltende Datenschutzrecht, vielmehr basieren die Misstände meist auf Unwissen bzw. Unsicherheiten, wie die Regelungen in der Praxis umzusetzen sind.

Die ULD-Studie zeigt den geltenden Rechtsrahmen je nach Sitz des Spielebetreibers auf. In einem Leitfaden werden praxisgerecht für 27 abgegrenzte typische Funktionalitäten von Online-Spielen Hinweise gegeben, worauf Hersteller und Betreiber aus Datenschutzsicht achten müssen. Die Studie wertet zudem eine Umfrage bei über 1.200 Spielerinnen und Spielern hinsichtlich deren Einstellung zu Datenschutz, sozioökonomischen Rahmenbedingungen und möglichen neuen Geschäftsmodellen aus.

Die Studie und der Leitfaden können unter www.datenschutzzentrum.de kostenlos abgerufen werden.

Quelle: www.sicherheit.info

Keine Kommentare möglich.