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Laut einer aktuellen Heise-Meldung nutzen US-Strafverfolger soziale Netzwerke für verdeckte Ermittlungen. Das US-Justizministerium bezeichnet das web 2.0 als „wertvolle Quelle“
zur Sammlung von Informationen über Computerstraftaten. So geht aus
Dokumenten der US-Strafverfolger hervor, dass diese sowie Finanzbeamte
Dienste wie Facebook, MySpace oder Twitter für ihre Arbeit aktiv
einsetzen, um Mitglieder dieser Netzwerke verdeckt auszuspähen. Aus den
diesbezüglichen, seitens der US-Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic
Frontier Foundation) erstrittenen Unterlagen ergeben sich keine klaren
Grenzen für die Polizeiarbeit in sozialen Netzwerken. Erschwerend kommt
hinzu, dass soziale Netzwerke wie z.B. MySpace nach eigenen Angaben
Informationen über die eigenen Nutzer „unbegrenzt“ aufbewahren und
selbst Daten gelöschter Profile noch lange vorhalten. Zudem zeigen sich
die Betreiber sozialer Netzwerke mit Ermittlungsbehörden ungeahnt
kooperationswillig.

Fraglich ist, ob es auch in Deutschland zu einer solchen Ausweitung der
Ermittlungen kommen kann und welche weiteren Gefahren dass leichtfertige
Veröffentlichen von Informationen in sozialen Netzwerken birgt. Diese
und weitere Fragen können Sie auf unserem 5. Internationalen
ReH..Mo-Symposium
u.a. Rechtsanwalt Dr. Maximilian Schenk, dem Justiziar
der VZ-Gruppe, stellen, der am 30. April seinen Vortrag „Soziale
Netzwerke als Angebot der Informationsgesellschaft: rechtliche Fragen –
politische Herausforderungen“ halten wird.

Aktuelle Hintergründe, spannende Beiträge und Neuigkeiten zu unserem Symposium finden Sie ab sofort in Twitter: http://twitter.com/ReHMo_Passau.

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