„$800 is all i need right now“ – Facebook Scammer enttarnt!

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DEAR FRIEND, FIRST, I MUST SOLICIT YOUR CONFIDENCE IN THIS TRANSACTION. Wer sowas liest in einer EMail liest und dabei an einen Millionengewinn denkt, dem ist nicht zu helfen. Die neue Masche der sog. 419 Betrüger („Scammer“) ist perfider, aber für jeden (inbes. für Domaininhaber) leicht zu durchschauen: Facebook Scam.

Hierbei werden Facebook Accounts gehackt und übernommen. Getarnt durch das Persönlichkeitsprofil Unbeteiligter werden Kontaktpersonen aus dem Account heraus angeschrieben und zur Überweisung eines Geldbetrags aufgefordert. Dabei muss ein „Notfall“ als Grund herhalten – Raub, Verlust des Geldbeutel u.Ä.

Während der Anbahnung der Vermögensverfügung ist der Täter dabei eher einsilbig und nur auf die Transaktion fixiert, wie ein Chat-Protokoll sehr schön belegt. In diesem Fall hat das Opfer den Betrug durchschaut und fordert den Täter auf, einen Link auf seiner Website zu öffnen – der Täter kommt diesem Aufruf nach und hinterlässt seine IP Adresse auf der Website, die das Opfer nach Nigeria – die Heimat der 419 Mafia – zurückverfolgen kann. Mit seiner Enttarnung konfrontiert, zeigt sich der Täter nicht mehr gesprächsbereit… „You don’t have permission to chat with this person“.

Der Fall zeigt, dass zumindest im engl. sprachigen Ausland vermehrt mit Betrug in Ausnutzung fremder Social Networking Profile zu rechnen ist. Besondere Aufmerksamkeit ist iÜ. auch dann geboten, wenn die Bank Western Union Erwähnung findet, denn diese Bank ermöglicht weltweiten Bargeldtransfer und ist des Phishers Liebling.

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