Neuerlicher Goldrausch auf Domain-Namen?

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Seit dem 23. Oktober 2009 ist es in Deutschland möglich, Internet-Adressen mit weniger als drei Buchstaben anzumelden. Auch die Registrierung von ausschließlich aus Zahlen bestehenden Domains wurde erlaubt. Dies hatte zum einen ein Rennen um die begehrten kurzen Adressen ausgelöst. Zum anderen kam es jedoch auch zu Rechtsstreitigkeiten. So hatten sich einige Unternehmen mit Hilfe des einstweiligen Rechtsschutzes – bereits vor der offiziellen Vergabe – für sie interessante Kürzel sichern lassen.

Nun scheint ein neuerlicher Goldrausch vorprogrammiert zu sein. Wie die internationale Internetverwaltung Icann in Aussicht stellt, wird es ab dem kommenden Jahr Internetadressen ohne lateinische Buchstaben geben. Damit wäre es in der Geschichte des Internets erstmals möglich, komplette Internetadressen mit arabischen, chinesischen, griechischen, japanischen, koreanischen oder kyrillischen Schriftzeichen zu registrieren. Bisher war es nur erlaubt, einzelne nicht lateinische Buchstaben in eine Adresse zu integrieren.

Ferner sind Änderungen bei den sog. Top-Level-Domains geplant. So sollen künftig internationale Endungen wie .bank oder .post möglich sein.

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