IT-Sicherheit im Smart Grid

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Dem Stromnetz steht eine technische Revolution bevor: Weltweit werden Stromnetze zu Informations- und Kommunikationsnetzen, die eine Optimierung der Energieversorgung und – nutzung zum Ziel haben.  Auch in Deutschland wird dieses Thema im Energiewirtschaftssektor heiss diskutiert. Sog. Smart Grids (= „intelligentes“ Energieinformationsnetz) sollen den erforderlichen Informationsaustausch zwischen Beteiligten der Stromerzeugung, -verteilung und -nutzung ermöglichen. Aus Sicht der Energiewirtschaft soll die Stromversorgung damit wirtschaftlicher, versorgungssicherer und umweltschutzfreundlicher werden. Die rechtlicher Grundlage wurde bereits mit der Entflechtung in § 21b EnwG gelegt.

Die dazu eingesetzten intelligenten Stromzähler, sog. Smart Meter, werfen dennoch nicht nur datenschutzrechtliche (bspw. Manipulation von Messdaten), sondern auch IT-sicherheitsrechtliche Fragen auf. Die Vernetzung des Stromnetzes mit klassischen IT-Systemen und dem Internet droht zu einer erhöhten Verwundbarkeit des Versorgungsnetzes zu eskalieren. Zur Datensicherheit von Smart Metering einführend: Handelsblatt, Beitrag v. 17.06.2010.

Hintergründe zu Smart Grids in Deutschland auf den Seiten des BMWi: http://www.e-energie.info/.