Projekt „Digitale Erklärungen“- eine Alternative zum Schriftformerfordernis?

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Die Kommunikation zwischen Privatpersonen und der Verwaltung gestaltet sich durch Schriftformerfordernisse öfters noch kompliziert. Im Rahmen des Programms „Digitale Verwaltung 2020“ möchte die Bundesregierung mit dem Projekt „Digitale Erklärungen“ (Normenscreening) nach Alternativen zu Schriftformerfordernissen in der (Behörden-) Verwaltung suchen. An nicht mehr erforderlichen oder zeitgemäßen Stellen sollen vorgeschriebene Schriftformerfordernisse abgeschafft und einfacheren Kommunikationswegen wie E-Mails weichen. Das Projekt zielt darauf ab, Verwaltungsdienstleistungen auch in elektronischer Form anzubieten. Einfachere Arten der Kommunikation in der Verwaltung sollen einhergehen mit einem Mehr an Bürgerfreundlichkeit und einem Weniger an Bürokratie.
Am Anfang dieser Entwicklung steht das im Jahre 2013 erlassene E-Government Gesetz, welches die De-Mail oder die eID-Funktion des neuen Personalausweises als elektronischen Schriftformersatz zulässt. Nachdem sich diese bisher erarbeiteten Alternativen zur Schriftform in Deutschland jedoch nicht im gewünschten Maße durchsetzen konnten, sucht die Bundesregierungen nach anderweitigen, noch einfacheren Lösungen.
Daher sind die zuständigen Bundesbehörden sowie Länder, Kommunen und Verbände nun aufgefordert, die Notwendigkeit einzelner Schriftformerfordernisse zu prüfen und ihre Einschätzung in eine webbasierte Datenbank einzutragen.

http://www.egovernment-computing.de/projekte/articles/490119/
http://www.itespresso.de/2015/05/07/warum-sich-die-de-mail-in-deutschland-nicht-durchsetzt/

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